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Vitamin D Mangel, Symptome und die besten Lebensmittel

 

Vitamin D3
Vitamin D3

Was ist Vitamin D?

Vitamin D ist eigentlich falsch benannt worden. Vitamine sind Stoffe, die man dem Körper zuführen muss, weil er sie nicht selbst produzieren kann, während unser Körper Vitamin D durch Sonnenlicht bereits produzieren kann. Vitamin D ist ein Steroid-Hormon, dass für tausende physiologische Prozesse im menschlichen Körper gebraucht wird.(Über die Aktivierung von Genen)

Damit unsere Haut Vitamin D produzieren kann, muss sie UV-B Licht ausgesetzt werden und mit Sonnencreme,dunkler Haut,Alter und Körperfett sinkt unsere Fähigkeit Vitamin D zu produzieren.

Welche Symptome hat ein Vitamin D Mangel?

Vitamin D kontrolliert den Alterungsprozess

Telomere als Zeichen von Genalterung verkürzen sich bei Vitamin D Mangel und lassen sich bei optimaler Vitamin D Versorgung sogar wieder verlängern.

Vitamin D3 Mangel schwächt die Knochen

Eine der wichtigsten Aufgaben von Vitamin D ist die Unterstützung des Knochenbildungsprozesses und ein Vitamin D Mangel führt zu Rachitis und anderen Problemen im Knochenbereich.

Vitamin D3 Mangel erhöhrt das Risiko für Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen.

Alle am Stoffwechsel beteiligten Organe werden bei einem Mangel geschädigt.

Weiterhin kann ein Mangel von Vitamin D zu Grippe,Muskelschwäche,Schuppen,Nierenleiden,Diabetes,Asthma,Parodontose und mentalen Problemen, wie Depression und Schizophrenie führen.

Die hohe Zahl der biologischen Prozesse, an denen Vitamin D beteiligt ist, spiegelt sich auch in der Vielseitigkeit ihrer Mangelsymptome wieder. Oft bemerkt man erst nach der Beseitigung des Mangels, was einem wirklich alles gefehlt hat.

Es gibt bereits (leider zu wenige)Psychologen, die Depressionen und Schizophrenie mit Vitamin D Präparaten  behandeln und erst bei Erfolglosigkeit zu Psychopharmaka greifen.

 

Welche Lebensmittel haben am meisten Vitamin D?

Es ist schwierig Vitamin D durch seine Diät in optimalen Maßen zu sich zu nehmen, aber folgende Lebensmittel machen einen Unterschied:

  • Lebertran
  • Fisch (Je wilder der Fisch, desto besser. Fische auf großen Farmen produzieren deutlich weniger Vitamin D pro Kilo)
  • Austern
  • Kaviar
  • Eier
  • Pilze

Die Lebensmittel sind nach Vitamin D Gehalt sortiert und es ist zu beachten, dass Fett ein exzellenter Vitamin D Speicher ist und man deshalb in dem Bereich nicht zu misstrauisch auf den Fettgehalt blicken.

 

Brauche ich Vitamin D2 oder D3 ?

Vitamin D2 ist ein Überbleibsel aus einer Studie, in der Ratten empfindlich auf Vitamin D2 reagiert haben. In Menschen (und einer Studie nach Schweinen) wird hauptsächlich Vitamin D3 gespeichert und verbraucht.. Präparate mit Vitamin D2 sind vergleichsweise nutzlos.

 

Wieviel Vitamin D3 brauche ich?

6 Stunden in der Sonne können ca. 20.000 IE (internationale Einheiten) Vitamin D im Körper ergeben. Die Standardempfehlung von 400-1000 IE ist also extrem niedrig und jeder, der den Tag nicht in der Sonne verbringt und täglich mehrere Fische verdrückt, sollte sich über seinen persönlichen Vitamin D Spiegel informieren um die optimale Ergänzung zu haben. Leute mit starken Symptomen brauchen oft 20.000 internationale Einheiten. Eine Ernährungswissenschaftlerin (Rhonda Patrick) nimmt persönlich 4.000 IE täglich, wobei man davon ausgehen kann, dass sie sich besser ernährt als Otto Normalverbraucher. Es ist schwierig jemandem eine bestimmte Dosis zu empfehlen, weil ein Überschuss von Vitamin D nicht abgebaut werden kann und toxische Folgen hat. Optimal wäre es regelmäßig sein Blut zu testen und den Vitamin D Spiegel jahreszeitenabhängig zu kontrollieren, aber weil ich weiß, wie ungern viele Menschen zum Arzt gehen, empfehle ich zumindest sich in tausender Schritten seiner Optimalergänzung anzunähern und sehr genau auf negative Symptome zu achten. Wenn man das Gefühl hat, die positiven Wirkungen wären verpufft oder neue Probleme sind dazu gekommen, hat man es offensichtlich übertrieben.

Im Blut sollte man zwischen 30 und 80 Nanogramm Vitamin D pro Milimeter Blutserum haben. Für den Optimalfall sollte man natürlich näher an der 80 als der 30 sein.

Meine persönliche Erfahrung

Ich persönlich habe gerade damit angefangen, meine Nahrung mit Vitamin D3 zu ergänzen . Nach zwei Tagen lässt sich nicht zu viel sagen und ich werde diesen Beitrag in Zukunft nachbearbeiten müssen, wenn ich mehr Erfahrung damit habe.

Ich fühle mich bei 2.000 IE am Tag deutlich besser als zu vor. Meine für den Winter typische Antriebslosigkeit ist wie verflogen, ich schlafe besser, sehe klarer( vielleicht bei so kurzer Zeit nur der Placebo-Effekt, aber Vitamin D ist auch am Sehprozess beteiligt) und habe generell deutlich bessere Laune.

Interessanter Weise zieht es mich aber noch mehr zur Sonne und an die frische Luft. Das sehe ich als Zeichen, dass 2.000 Einheiten noch nicht mein Optimum sind und ich werde mich wahrscheinlich langsam auf 4 bis 5.000 internationale Einheiten steigern. Sollte ich bei 5.000 Einheiten immer noch das Gefühl haben, mich steigern zu können, werde ich nicht um einen Bluttest hinweg kommen können. Zu viel Vitamin D hat schließlich den selben Effekt, wie zu wenig.

 

Gruß

Anton Jonas

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Ich nehme zum Frühstück und Mittagessen jeweils eine Tablette Vitamin D3

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