Personal Development

Meditationstipps aus dem Google-Hauptquartier.

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Wenn ihr euch die Google Talk Videos zu Themen wie Meditation angeguckt habt,werdet ihr den Autor dieses Buches bereits kennen.Chade-Meng Tan ist der etwas ulkige „jolly good fellow“ der gerne die Einleitungen zu Experten wie Jon Kabat-Zinn  hält.  Er hat diese Vorträge aber nicht nur eingeleitet,sondern auch organisiert.In der Zusammenarbeit mit all diesen Leuten hat er genug gelernt um dieses Buch zu verfassen.

Ziel dieses Buches ist ganz bodenständig, nicht anderes als der Weltfrieden. Die Theorie dahinter ist,dass jeder Mensch,der meditiert glücklich wird und lernt Sympathie für alle Mitmenschen zu empfinden kann unmöglich Krieg führen.

Emotionale Intelligenz

„The ability to monitor one’s own and others’ feelings and emotions, to discriminate among them and to use this information to guide one’s thinking and actions.1

Er definiert emotionale Intelligenz als die Fähigkeit eigene und fremde Gefühle und Emotionen wahrzunehmen,sie zu bewerten und aus dieser Information heraus zu denken und zu handeln.

Eigene und fremde Emotionen zu erkennen hilft uns mit anderen zusammen zu arbeiten,Führungspositionen besser auszufüllen und die Bedingungen für Glück zu schaffen.

Und glücklicherweise ist emotionale Intelligenz trainierbar. 🙂 Erst trainieren wir Aufmerksamkeit um Gefühle erkennen zu können und anschließend konzentrieren wir diese Aufmerksamkeit auf unseren Körper um die physischen Auswirkungen von Emotionen zu enttarnen.Je mehr wir Emotionen beobachten,desto mehr lernen wir über sie und das nennt sich auch schon emotionale Intelligenz.

Die genaueren Techniken werde ich nicht aufzählen,dafür existiert ja das Buch. 🙂 (wobei ich natürlich in meiner Meditationsreihe die wichtigsten Techniken vorstellen werde, Mengs Arsenal ist allerdings deutlich größer )

Natürlich Selbstvertrauen

Der Sprung von emotionalem Bewusstsein über genaue Selbsterkenntnis zu Selbstvertrauen ist relativ offensichtlich,wenn man erst mal darüber nachdenkt. Wir lernen erst unsere Emotionen verstehen.Daraus folgt,dass wir uns besser kennenlernen und wissen,wie wir zu reagieren haben um negative Emotionen zu vermeiden oder mit ihnen besser umgehen zu können und daraus ziehen wir dann ein natürliches Selbstvertrauen,mit dem wir viel leichter durch das Leben wandern können.

Auch hier überspringe ich so einige Übungen.

Effektiv und geliebt sein

Zwischen den vielen Übungen führt er auch einige Beispiele auf,wie es uns hilft bessere zwischenmenschliche Beziehungen zu knüpfen,wenn man die Fähigkeit kultiviert,fremde Gefühle zu erkennen und mit ihnen zu sympathisieren.(Mein erster Gedanke,nach dem Satz war „es ist nicht klar worauf sich sympathisieren bezieht“ und mein zweiter Gedanke war „Ach das funktioniert ja in beiden Fällen“)

Das heißt,wir werden nicht nur erfolgreicher,sondern wir führen auch ein viel angenehmeres Leben,weil wir ein freundlicheres Umfeld schaffen.

Drei Schritte zum Weltfrieden

Und zum Ende hin kommt sein bodenständiger Plan Weltfrieden in drei simplen Schritten zu schaffen:

  • Fang mit mir selbst an
  • Mach aus Meditation eine Wissenschaft
  • Mache Meditation zu etwas Alltäglichem

Schritt 1 sollte klar sein.Wenn wir meditieren, werden wir nicht nur friedlicher sondern fähiger eine Vorbildfunktion zu erfüllen.

Schritt 2 ist wichtig um Meditation aus der Hippie und „Spiritualität“-Nische ans Licht zu holen. Die Entwicklung geht bereits in diese Richtung.Die Studien zu medizinischen Auswirkungen von Meditation häufen sich.

Schritt 3 ist der schwierigste. Hier geht es darum allgemein anerkennen zu lassen,dass jeder meditieren sollte. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts hat man aus Zähneputzen etwas gemacht,was jeder machen sollte. Ende des Jahrhunderts wurde Sport zu etwas,wofür man sich schlecht fühlt,wenn man es vernachlässigt. Dorthin gilt es jetzt das Meditieren zu befördern.

Meine Fassung ist extrem grob!

Hier möchte ich wie üblich in meinen Buchempfehlungen noch einmal betonen,dass das nur eine sehr grobe Fassung war. Ich möchte es gar nicht Zusammenfassung nennen,denn ich hab ganze Kapitel unter den Teppich gekehrt,aus dem einfachen Grunde,dass sie auf mich persönlich nicht so stark gewirkt haben,wie die Hervorgehobenen.Wer sich ein Bild über all die Übungen,Comics(ach ja das Buch enthält Bilder um das Thema unterhaltsamer zu gestalten) und Erklärungen machen möchte,sollte einfach zum Buch greifen.

Fazit

Ich muss zugeben,dass ich nicht viel für meine emotionale Intelligenz gemacht habe. Es gibt viele Übungen,von denen ich weiß,dass ich sie machen sollte,aber nicht dazu komme. Ich gebe dem ganzen 30% meiner Meditationszeit und muss mich damit begnügen,solange ich an jedem Monatsanfang interessantere und nützlichere Vorsätze fassen kann als meine emotionale Intelligenz schneller zu verbessern,als ich es momentan tue.

Das Buch selbst empfehle ich wärmstens. Meine Meditationsartikel fassen nicht einmal 10 % von dem,was Meng in seinem Buch anspricht und er schafft es tatsächlich das ganze unterhaltsam und humorvoll einzurahmen.

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