Personal Development

Wie und warum Scott H Young liest.

Scott H Young hat einen Blog auf http://www.scotthyoung.com zum Thema persönlicher Entwicklung, Produktivität, Lernen und vielen anderen Sachen aus dieser Kategorie.

Folgender Artikel ist mir beim lesen besonders aufgefallen, weil ich es sehr ähnlich sehe.

http://www.scotthyoung.com/blog/2006/03/16/read-for-success/

Die These ist einfach:

Lesen ist die Basis für erfolgreiche Menschen. (einige Sportler und Leute die berühmt dafür sind, berühmt zu sein, ausgenommen)

Es ist ein Fehler mit dem lernen aufzuhören, nur weil Schule, Uni oder Ausbildung beendet sind.

Wenn wir also erfolgreich sein wollen, dürfen wir nicht aufhören zu lernen und müssen unser Leben lang weiter lesen. Mit jedem Buch erweitern wir unser Verständnis von der Welt und unsere Möglichkeiten. Was viele als Kreativität betrachten ist in Wirklichkeit einfach nur die Verknüpfung von Wissen, dass man sich bereits angeeignet hat.

Wo fange ich an?

Die einfachste Methode ist es eine Gewohnheit zu schaffen, ein Buch pro Woche zu lesen. Das würde immerhin garantieren, dass man am Ende des Jahres 52 Bücher gelesen hat. Man muss vielleicht ein wenig Fernsehzeit dafür eintauschen oder andere Freizeitaktivitäten, aber das persönliche Wachstum, sollte es wert sein! Und wenn man seinen Interessen beim Lesen folgt, dann ist es deutlich einfacher.

Welches Genre?

Wie gesagt, sollten Anfänger bei ihren Interessen bleiben. Wenn wir allerdings bereits fleißige Leser sind, können wir den nächsten Schritt machen und uns ein wenig herausfordern. Wenn wir immer beim selben Thema bleiben, werden wir dort vielleicht zum Experten, aber in den meisten Fällen profitieren wir mehr davon eine weite Reihe von Themen kennen zu lernen. Damit halten wir das Lesen nicht nur interessant, sondern wir erweitern auch unseren Horizont. Wenn ich etwas lese, von dem ich vorher schon 40 andere Bücher gelesen habe, dann lerne ich in den meisten Fällen nur ein Minimum an neuen Informationen, während in für mich unbekannten Genres jeder Satz eine Neuheit ist.

Man muss also immer bei der  Themenwahl abwägen, ob man einen kleinen Schritt in Richtung Experte machen will, oder einen großen in persönlichem Wachstum.

Bücher lesen oder einfach nur lesen?

Bücher haben in den meisten Fällen einen komplexeren Herstellungsprozess, so dass die Informationen meistens auch werthaltiger sind. Im Internet und Zeitschriften muss man sich durch eine Menge Müll wühlen, bevor man etwas Interessantes und werthaltiges findet.

Nichts spricht dagegen Magazine zu lesen oder im Internet zu browsen, aber mit dem Ziel des persönlichen Wachstums und Lernens, sollten Bücher die erste Wahl sein.

Lesetechnik

Wenn man sich das Lesen erst einmal angewöhnt hat, kann der nächste Schritt sein, die Lesegeschwindigkeit durch Speedreading zu verbessern. Andere Medien wie Hörbücher können auch helfen, neue Möglichkeiten des Lesens zu erkunden. Hörbücher kann man sich oft anhören, wenn man seine Zeit dahin schwinden sieht. In Autos, beim Joggen, beim Einkaufen und allen anderen Aufgaben, die man ohne viel Aufmerksamkeit erfüllt.

 

Mein Kommentar:

Meine persönliche Ansicht ist, dass jeder gut daran täte, sich eine Lesegewohnheit zuzulegen. Lesen ist für mich eine der angenehmsten Tätigkeiten, von daher fällt es mir schwer sich vorzustellen, dass es Überwindung kostet, sich das Lesen anzugewöhnen.

Ich bevorzuge parallel ein Sachbuch und ein fiktives Buch zu lesen. So kann ich immer je nach Laune hin und her springen. Wenn Fiktion mich zu wenig fordert, springe ich zum Sachbuch und wenn mir das Sachbuch zu anstrengend wird, springe ich zur Geschichte, von wem auch immer sie gerade handelt.

Außerdem empfehle ich jedem sich einen Ebook Reader anzuschaffen. Scott schreibt darüber, wo er seine Bücher kauft und Büchereien, aber meine Wahl ist definitiv der Ebook Reader. Neben den vielen Gratis Büchern, ist es auch deutlich bequemer unterwegs zu lesen.

Ich sehe das mit dem Internet auch nicht ganz so streng wie Scott. Ich tendiere dazu Blogs anzulesen und wenn mir gefällt, was ich lese, alles in eine txt-Datei zu packen und auf meinem e-Reader wie ein Buch zu verschlingen.

Was Speedreading angeht, fand ich den einzigen nützlichen Hinweis darin, nicht ständig zurück zu gehen, um ein paar Sätze oder Wörter noch einmal zu lesen und die Worte nicht im Kopf auszusprechen, auch wenn ich Letzteres bisher nicht meistern konnte. Die meisten anderen Speedreading Techniken nehmen meiner Meinung nach  den Verlust der Lesequalität in Kauf. Wenn man 400 Wörter pro Minute liest, dann hat man keine Zeit sich zu fragen “ Was würde ich in der Situation machen ?“ oder “ Wie lässt sich das mit dem verknüpfen, was ich bereits weiß ?“

 

Gruß

Anton Jonas

 

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