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Meditationsmethoden 4 Undercover Meditation

Walking Meditation

Wir haben jetzt viele Meditationsmethoden besprochen und ich hab euch erklärt, dass Meditation nicht nur was für Hippies ist, aber nicht jeder da draußen liest meinen Blog und dementsprechend stehen wir oft vor dem Dilemma entweder aufs Meditieren zu verzichten oder jemandem erklären zu müssen, was es für positive neurologische Auswirkungen hat.  Eine Methode, die man nutzen kann um zu Meditieren ohne, dass es jemand merkt ist „Walking Meditation“. Es ist in unserer Gesellschaft völlig akzeptiert, wie ein Tiger im Käfig auf und ab zu spazieren. Diesen Umstand können wir nutzen um Walking Meditation zu betreiben. Eine Achtsamkeitstechnik, bei der wir uns auf das Gehen konzentrieren.

Vorbereitung:

Es ist überhaupt keine Vorbereitung nötig.  Einzige Voraussetzung ist ein Ort an dem ihr auf und ab gehen könnt. Bushaltestellen und Bahnhöfe fallen mir da spontan als Beispiele ein.

 

Prozess:

Wie gesagt geht ihr auf und ab. Eure Aufmerksamkeit sollte dabei vollkommen auf das Gehen gerichtet sein. Wenn ich „Gehen“ sage, meine ich damit das Gefühl des Bodens in den Füßen, die Bewegung der Muskulatur und  das Verschieben eures Gleichgewichts . Eure Aufmerksamkeit wird wie bei Meditation immer wieder wandern.Besonders hier, weil ihr das ganze mit offenen Augen tut und eure ganze Umgebung voller ablenkender Einflüsse ist. Das macht aber nichts. Wenn es euch auffällt richtet eure Aufmerksamkeit einfach wieder ohne euch aufzuregen auf das Gehen.

 

Wirkung:

Die Walking Meditation ist im Prinzip nichts anderes als Atemmeditation oder Bodyscape Meditation. Die Wirkungen sind dementsprechend gleich. Ihr steigert eure Konzentrationsfähigkeit, eure Willenskraft/Disziplin und den Bereich des Gehirns, der euch glücklicher macht. Das Besondere ist eben, dass ihr es in euren Alltag einbauen könnt, ohne negativ aufzufallen.Bonus:

Da ich ein 500 Worte Minimum habe und das eine sehr kurze Methode war, möchte ich euch heute noch eine fünfte Methode beibringen, die auch durchaus „Undercover“ angewendet werden kann.

Ich persönlich hab es noch nicht probiert, weil es mir schwer fällt einen guten Anwendungsbereich zu finden, aber der Vollständigkeit halber gehört sie zu jeder Artikel Reihe über Meditation.

 

Mantra Meditation

Mantra Meditation ist die Art von Meditation, bei der man einen Satz oder Spruch immer wieder wiederholt. Wir haben das erste Mal sicher von Meditation gehört, als wir Mönche im Schneidersitz gesehen haben, die immer wieder „oooom“ sagen. Aber was für uns nach sinnlosen Lauten klingt, sollte eigentlich eine genaue Bedeutung haben und dementsprechend wirken.

Prozess

Wir wählen einen Spruch oder Satz, den wir in Zukunft öfter denken wollen und wiederholen ihn immer wieder entweder als Gedanken oder sogar laut.

Wissenschaft

Wissenschaftlich betrachtet, bilden wir mit jedem Gedanken den wir haben einen Pfad für diesen Gedanken, damit es beim nächsten Mal einfacher wird ihn zu wiederholen. Das passiert durch verschiedene biologische Prozesse,  aber Myelin  ist das Bekannteste. Immer wenn ein Impuls im Hirn von Neuron(Nervenzelle)  zu Neuron wandert, wird die Verbindung zwischen diesen beiden Zellen mit Myelin umgeben und damit isoliert. Wenn der Impuls das nächste Mal, den selben Pfad nimmt, wird er vielleicht 10% schneller sein und das steigert sich mit jedem Mal.

Wirkung

Mantra Meditation hilft Achtsamkeit zu kultivieren, weil wir jetzt neben den körperlichen Gefühlen auch auf das Geräusch oder den Gedanken  achten können. Aber die Hauptwirkung von Mantren ist es, unsere Gedankenwelt und somit unseren Charakter zu verbessern. Man kann sich quasi programmieren, wie man sich haben will. „Ich bin glücklich.“ „Ich habe keine Angst vor XY“ „Ich will mich gesund ernähren“
… Die Anwendungsbereiche sind unendlich und nur ihr könnt wissen, was für euch der beste Gedanke sein sollte.

 

Fazit:

Das sollte vorerst das Ende meiner Meditationsreihe sein. Ich hoffe einige meiner Leser haben daraus gelernt, dass Meditation auch eine wissenschaftliche Wirkung hat und werden diese in Zukunft anwenden um sich und ihr Leben zu verbessern. Achtet nur darauf, nicht zu viel auf einmal zu versuchen und euch nicht so verbissen zu konzentrieren, dass ihr das Ziel der inneren Ruhe verfehlt.

 

 

Gruß

Anton Jonas

 

 

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