Personal Development

Meditation: Position wichtig?

Warum ich ab jetzt nur noch im Sitzen meditieren werde:

In letzter Zeit hatte ich regelmäßig Probleme einzuschlafen. Ich bin morgens todmüde, kann aber abends stundenlang im Bett liegen ohne einzuschlafen.  Ich hab ewig darüber nachgedacht, was sich denn in meinem Leben geändert haben könnte und dann ist mir etwas aufgefallen. Vor einigen Monaten habe ich mir angewöhnt im Liegen zu meditieren. Hab ich unabsichtlich meinen Körper darauf trainiert hellwach zu sein, wenn ich liege?

Meditation macht wach

Ich habe oft gelesen, dass man im Liegen nicht meditieren sollte, weil man sonst einschläft. Meine Situation ist aber genau umgekehrt. Wenn ich meditiere, fühle ich besonders danach so erfrischt, als hätte ich einen Kaffee getrunken. Wenn mein Unterbewusstsein anfängt dieses Gefühl von Wachheit mit dem Liegen in Verbindung setzt, dann wird es auch ausgelöst, wenn ich mich zum Schlafen hinlege!

Die Gedanken schweifen leichter ab

Es ist mir immer schwieriger gefallen, meine Gedanken bei der Meditation zu behalten. „Man sollte es nicht erzwingen“ hab ich mir gedacht und hab die Gedanken über mich ergehen lassen. Jetzt wo ich wieder gerade sitze, fällt es mir deutlich leichter meine Aufmerksamkeit zu beherrschen, ohne es erzwingen zu müssen.

Ich nehme mein Unterbewusstsein ist es gewohnt meine Gedanken schweifen zu lassen, wenn ich liege und dementsprechend ist es schwieriger diese Gewohnheit durch Meditation zu durchbrechen.

Liegende Meditation wirkt nicht

Ich hab mich seit einigen Wochen gefragt, warum ich so zerstreut bin, obwohl ich eher mehr als weniger „meditiere“.  Das Problem ist, dass man den Unterschied immer nur  nach dem Meditieren erkennt. Jetzt wo ich wieder angefangen habe in einer Position zu meditieren, die Würde verkörpert( So formuliert es Jon Kabat-Zinn) , fühle ich mich deutlich wacher, kontrollierter und konzentrierter.

In Zukunft werde ich auf jeden Fall auf die Position achten. Ich hab den Artikel in „Tagebuch“ einsortiert, weil er mir zu wenig Inhalt hat, aber das war eine große Einsicht für mich über die ich mich freue.

 

Gruß

Anton Jonas

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