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Erfolgreich bloggen in 4 Stunden pro Woche

Der Plan

Es ist 2:56 am 15. August 2017. Ich bin bis in die Haarspitzen motiviert, was ich Schlaflosigkeit und Youtube zu verdanken habe!
Ich habe vor einigen Tagen einen Plan gefasst.

Ich habe gelernt, wie wichtig Prozesse sind.

Kreative Prozesse waren der Durchbruch. Kreatives Schreiben war auf einmal nichts, was ich mit einer weißen Seite beginnen musste. Ich hatte einen Pozess, den ich formulieren
konnte. Bisher habe ich meine fiktiven Werke noch nicht veröffentlicht, aber mir selbst macht es einen Riesenspaß zu schreiben und es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich etwas schaffe, dass ich mit euch teilen will. Ich finde es interessanter in meinen Geschichten zu sehen, wie es weitergeht, als in den meisten Büchern und TV-Serien. Prozesse ersparen uns eine große Hürde. Die Hürde des Anfangs.
Die Hürde des Widerstands. Auf jedes weiße Blatt kann ich eine vorformulierte Struktur kopieren, die ich dann Schritt für Schritt ausführen kann.

Der 2.000 Euro Blog

Es funktioniert ja doch!

Dasselbe werde ich jetzt auch auf diesen Blog anwenden. Ich habe mir ganz genau überlegt, welche Schritte ein erfolgreicher Blogpost braucht und ich werde sie jetzt jede Woche ausführen. Hochgerechnet kostet mich der ganze Prozess wöchentlich 4 Stunden. Meine Arbeitswoche besteht aus gerade einmal 4 Stunden! Eine 4-Stunden-Arbeitswoche. Hm… Vielleicht sollte ich ein Buch darüber schreiben. Was?!? Das gibts schon? VERDAMMT SEIST DU, TIM FERRISS!!!(http://amzn.to/2x7anXA) Na gut. Vielleicht hab ich es auch von ihm abgeguckt, aber ich möchte es tatsächlich praktizieren.

Besucher aus dem Nichts (oder auch Google). Ist Google nichts? Ist irgendwas nicht nichts? Sind wir vielleicht in der Matrix?

Bisher bestand meine Blog-Karriere aus regelmäßigen übermotivierten Phasen, die wiederum im Burnout endeten. Wirklich motiviert hat mich jetzt in letzter Zeit einfach, die Tatsache, dass ich auf Adsense aus Langeweile geblättert habe und auf einmal starrten mich beim Gesamteinkommen 1940 Euro an! Fast 2.000 Euro! Für einen Blog, den ich vernachlässigt habe, wie die Simpsons Barts (spoiler alert!)GUTEN Zwilling Hugo.. Natürlich reden wir hier von 5 Jahre und es sind auch einige Kosten mit dem Betrieb dieses Blogs verbunden. Aber es hat mir einfach gezeigt, was möglich ist. Einige Artikel habe ich innerhalb von einer Stunde ausgespuckt und 5 Jahre später, haben sie mir fast 70 Euro eingebracht. Ein Stundenlohn von 70 Euro!

Niemand hat’s gelesen.

Das sah vor 5 Jahren anders aus. Ich war überhaupt nicht motiviert, weil ich etwas geschrieben habe und dann haben es vielleicht 2 Menschen gesehen. 5 Jahre später sind dieselben Artikel von tausenden von Menschen gelesen worden. Von Menschen, die auf meiner Seite auf Werbung geklickt haben! Auf einmal fühlt sich das Schreiben nicht mehr so nutzlos an. Ich schreibe nicht mehr für ein imaginäres Publikum. Ich schreibe für Tausende Menschen, die meine Artikel in den nächsten Jahren lesen werden. Fremde Menschen, bekannte Menschen, verwandte Menschen. Vielleicht werden auch meine Enkelkinder in 50 Jahren diesen Blog lesen. Wer weiß? Ich werde mir Mühe geben, meine Persönlichkeit in jeden Artikel einfließen zu lassen. Ich will ein Vorbild für die Kleinen sein. Hallo lieber Enkelkinder! Ihr seid so groß geworden! Kommt näher, damit ich euch in die Wange kneifen kann! [Anmerkung der Redaktion: Der Autor ist ein 30-Jähriger unverheirateter Mann ohne Kinder, soweit er das einschätzen kann…]

Ich will Einfluss haben. Ich will so groß sein, wie mein Ego!

Zurück zum Prozess. Meine Motivation ist nicht nur Geld. Ich mag Geld. Ich nehme es gerne und ich gebe es gerne aus. Aber ich habe ein großes Ego und ein großes Geltungsbedürfnis. Das möchte ich hier positiv nutzen, indem ich meine Werte und meine Persönlichkeit verbreite. Ich will ein positiver Einfluss für meine Leser sein. Ein Vorbild. Vielleicht ein abschreckendes. Das müsst ihr entscheiden. Aber auf jeden Fall habe ich immer Autoren bewundert, von denen ich lernen konnte, die Welt mit ihren Augen zu sehen. Wenn ich etwas lese, will ich, dass es sich anfühlt, als hätte ich gerade eine Erfahrung gemacht.
Ich will mir nicht vorkommen, als hätte ich gerade in einem alten weißen Unterhemd mit Spaghettiflecken auf einen Bildschirm gestarrt, während die Katze  mir in die Zehen beisst, um zu prüfen, ob ich überhaupt noch lebe oder ob sie anfangen kann mich fressen. [Anmerkung der Redaktion: Der Autor hat keine weißen Unterhemden, isst keine Spaghetti(Kohlenhydrate!) und er hat keine Katze]

Ich will euch also meine Weltansicht, meine Werte und meine Persönlichkeit näher bringen. Aber wie mache ich das am besten?
In drei Schritten:
Ich produziere Artikel. Ich lenke Besucher zu diesen Artikeln. Ich verdiene Geld durch Werbung. Am besten in Fünfzigerscheinen, die ich in diversen Clubs schmeißen kann, während ich
„Bo“ schreie.

3 Schritte zum erfolgreichen Bloggen

Content-Traffic-Monetization.

1. Erfolgreicher Content

Arbeitsaufwand: 60 Minuten

An den Arbeitsplatz

Ich setze mich in meine Schreibwerkstatt(also mein Laptop) und stelle mir den Timer auf 60 Minuten.

Genauso (nur billiger) sieht mein Arbeitsplatz aus:

Moleskin Kalender für 17 Euro http://amzn.to/2wddOQv

Reines Schreiblaptop für 200 Euro http://amzn.to/2uLxzOt

Noname Smartphone mit schlechtem Sound, aber guter Grafik, gutem Empfang und gutem Prozessor.  (Würd ich nicht nochmal kaufen, aber schauts euch ruhig an) http://amzn.to/2w4Vath

Getränk meiner Wahl ist Grüner Beuteltee. In jedem Supermarkt zu kaufen. Die findet Ihr auch ohne Link.

Los geht das bloggen: 

Ich suche mir eine Kategorie aus, die mir gerade am besten gefällt und schreibe etwas, dass mir am Herzen liegt. Etwas was in mir Emotionen auslöst und etwas, was dem Leser erlaubt nach dem Lesen besser zu sein
als vorher. Der Anspruch ist nicht groß. Vielleicht will ich nur unterhaltsam sein. Vielleicht schreibe ich einen meiner Philosophie-Artikel, der das Leben EINES Lesers für immer verändert, während die meisten aufgeben, nachdem sie runtergescrollt haben, um zu sehen wie lang der Text eigentlich ist. Auf jeden Fall möchte ich einen Gegenwert für den Leser schaffen. Ich kenne meine Leser nicht. Deshalb konzentriere ich mich einfach auf Artikel, die MICH interessieren würden und die ich gerne vor 5 Jahren gelesen hätte. Im normalen Leben trifft man wenige Leute, wie mich. Die Leute in meinem Leben, die sich für personal developement interessieren kann ich an einer Hand  abzählen. Aber ich kenne nicht viele Menschen und es gibt ca. 100 Millionen Menschen auf der Welt, die deutsch sprechen. Wenn davon eine Million sich für meine Themen interessiert, kann ich damit leben. Über eine Million Leser würde ich mich nicht beschweren. 🙂

Kurz:

Such dir einen Arbeitsplatz.

Wähle ein Thema, dass gerade nach dir ruft.

Schreibe etwas, das dich berührt. Emotional. Schreibe so, dass der Leser einen Gegenwert hat. Sei es Unterhaltung oder Wissen. Er muss mit mehr herausgehen, als er vor dem Lesen hatte.

2.Erfolgreicher Traffic

Arbeitsaufwand: 90 Minuten


Traffic lenke ich durch hochwertigen Content und SEO(Suchmaschinenoptimierung) zu meiner Seite. Soziale Medien sind extrem überbewertet. Ich mache auch dort etwas automatisierte Werbung, aber Mundpropaganda durch Qualität und Besucher aus den Suchmaschinen sind meine Hauptquellen für Traffic.

Keyword-Research

Arbeitsaufwand: 30 Minuten

Also nehme ich mir erstmal 30 Minuten Zeit, um Keywords zu recherchieren, die zu meinem Artikel passen und integriere diese in die Überschrift, die URL, die Google-Beschreibung, die Tags und in die Bilddatei, die ich hochlade. Jetzt habe ich Content produziert, ein Keyword gefunden, dass oft auf Google gesucht wird und habe es für Google unmöglich gemacht, zu übersehen, dass mein Artikel zu diesem Suchwort passt.

Den genauen Prozess werde ich vielleicht nochmal separat erläutern. SEO und Keyword-Research sind komplexe Themen, über die es ganze Bücher und Millionen von Blogs gibt.

Content-Qualität

Arbeitsaufwand: 60 Minuten

Wenn Google meine Seite in den Suchergebnissen anzeigt, müssen Menschen aber noch darauf klicken. Dann sollen sie mich auch noch weiterempfehlen, weil ihnen der Artikel gefällt. Also geht es an die Qualität. 1 Stunde nehme ich mir dafür!

Verlockende Überschrift

Ich formuliere eine Überschrift, die Leser anlockt. Jeder Suchende möchte spezielle Informationen und diese muss ich ihm schon in der Überschrift versprechen.

Lesbarkeit – Weg mit der Wall of text!

Ich muss meinen Text lesbar machen. Wenn ich eine Stunde drauflosschreibe, dann habe ich am Ende eine schwarz-weiße Wall of Text, die kein Schwein lesen will. Also muss ich Abschnitte hinzufügen, wichtige Dinge dick markieren, Schriftgrößen variieren und interessante Links und Bilder hinzufügen.Wenn ich keine Bilder finde, muss ich sie selbst machen.

Eine Stunde für die Lesbarkeit ist genau so wichtig, wie ein Stunde für den Content selbst.
Jeder der schreibt, weiß wie hässlich eine erste Fassung aussieht. So sah die erste Hälfte dieses Artikels vor der Bearbeitung aus:

 

SEO

Arbeitsaufwand: 60 Minuten

Jetzt ist der Artikel geschrieben, hübsch gemacht und veröffentlicht.Google weiß, welches Keyword wir anpeilen und zeigt uns in den Suchergebnissen an. Aber wo wird der Artikel angezeigt?Wahrscheinlich auf Seite 42! Niemand guckt sich auch nur Seite 2 an! Wie erklären wir Google jetzt also, dass unser Artikel es wert ist Seite 1 zu zieren?

Wir generieren Links!

Backlinks,soziale Links, No-Follow Links. Links aus jeder Sparte. Früher konnte man Artikel einfach mit Backlinks von nutzlosen Seiten zuballern und google hat einen gerne auf Platz 1 gestellt. Zum Glück ist das jetzt vorbei. Heute müssen echte Webseiten von echten Menschen auf unseren Blog verlinken und es müssen soziale Signale geben. Soziale Signale sind einfach. Wir posten unsere Artikel auf Twitter und Facebook. Ein paar soziale Signale gibt es da immer. Aber wie kriegen wir echte Seiten dazu, auf unsere Seite zu verlinken?

Kommentare

Kommentare auf anderen Blogs, ist immer eine Option. Die meisten BLogs haben aber aus gutem Grund „NoFollow“-Links. Diese geben Google zu vestehen, dass ein Link aus einem Kommentar keine Weiterempfehlung
des Bloggers ist. No-Follow-Links sind also mehr oder weniger nutzlos, was SEO angeht. Ich poste trotzdem gerne ein paar Kommentare zu ähnlichen Artikeln, einfach um andere Blogger kennenzulernen und vielleicht ein paar wenige Leser auf meine Seite zu locken, wenn sie einen Link in einem Kommentar sehen.

Echte Backlinks

[Hier standen ca. 500 Worte, die ich gelöscht habe]

Ich betreibe für 60 Minuten SEO. Backlink-Magie. Was auch immer… Es ist Blödsinn hier in die Tiefe zu gehen. Ich könnte ewig schreiben und doch würde nichts dabei herumkommen.  SEO werde ich vielleicht irgendwann in einem anderen Artikel erläutern. Hier gehört es aber nicht hin.

Ziel ist es pro Artikel 2-3 echte Backlinks zu generieren. Das ist nicht viel, aber bei mehr als 100 Artikel sammeln sich da eine Menge Backlinks, die sich alle gegenseitig unterstützen.

SEO ist ein Marathon und kein Sprint.

3. Erfolgreiche Monetization

Arbeitsaufwand: 30 Minuten

Jetzt haben wir Traffic und Content, aber wenn wir nur 4 Stunden die Woche arbeiten wollen, müssen wir eine Menge Geld verdienen. Wie machen wir das?

Adsense

Das ist ein Selbstläufer. Ich habe meinen Blog optimiert, soweit ich es beherrsche und die Werbung wird automatisch geschaltet. Kostet mich also keine Zeit und ist eine bequeme kleine Einnahmequelle.

Amazon

Mit Affiliates verdiene ich noch weniger Geld, aber das ist zumindest etwas, was ich proaktiv in jedem Artikel angehen kann. Amazon-Reflinks haben bisher  mein durchschnittliches Einkommen pro 100 Besucher um 60 Cent gesteigert. Deutlich weniger als Adsense. Ich bin eben kein Verkäufer. Ich informiere nur und interessierte Leser kaufen dann etwas.Oder auch nicht…
Mir ist wichtiger Content zu liefern, der mich interessiert, deshalb werde ich mit diesem Blog kein Heidengeld verdienen, aber Kleinvieh macht auch Mist.

  • Jeder Cent erlaubt mir, Software zu kaufen, die meine Arbeit erleichtert und verbessert.
  • Jeder Cent erlaubt mir, Kurse und Bücher zu kaufen, die mich besser machen.
  • Jeder Cent verbesser die Qualität meines Lebens und meines Blogs.

Also nehme ich auch Monetization ernst und investiere die letzten 30 Minuten darin, passende Amazon-Empfehlungen zu finden und in den Content zu integrieren.

Ich fasse zusammen:
60 Minuten Content.
30 Minuten Keyword-Research
60 Minuten Qualität
60 Minuten SEO
30 Minuten Monetization

Geschafft!

Das wars!
4 Stunden habe ich verbracht und einen Artikel geschaffen, den meine Leser mögen und den Google seinen Kunden empfiehlt.

 

P.S. :

Der Prozess ist gewöhnungsbedürftig und so mancher Artikel wird natürlich deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen, aber das ist dann Zeit, die ich gerne zusätzlich investiere. 4 Stunden ist das Minimum und das wöchentliche Ziel.

Damit verhindere ich einen weiteren Burnout. Aber es kommen immer wieder Artikel auf, die mir so sehr auf dem Herzen liegen, dass ich sie freiwillig außerhalb der 4 Stunden schreibe. Ich habe www.disziplinlos.com nicht erschaffen, weil ich schreiben will, sondern weil ich schreiben MUSS. Manche Dinge müssen aus mir heraus und dafür setze ich mir keine Grenzen. Gerade unter der Kategorie Philosophie, werdet ihr so einiges finden, dass nicht auf den Leser ausgerichtet ist sondern auf den Autor.

Letztendlich bin ich eben doch Stoiker und erwarte nichts. Mir ist alles egal. IHR SEID MIR EGAL! Nein.

Ich liebe euch! WIRKLICH!

Verwirrt? Machts gut, ihr Trottel!

🙂

 

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