Personal Development

Keine Aufregung!

Ständig muss ich mit ansehen, wie Leute sich über die kleinsten Dinge aufregen oder sorgen. Rote Ampeln, die falschen Lottozahlen, jemand den ihr nicht leiden könnt hat etwas gesagt, was euch nicht gefällt….

 

Wenn der Mensch keine Sorgen hat, macht er sich welche.

Das ganze erinnert mich an den ersten Matrix Film. Die Menschheit wurde von Maschinen versklavt und onhe ihr Wissen  in eine Computersimulation eingesperrt. Als das Ganze herauskommt, sagt einer der Computer „Wir haben versucht den Menschen, das Paradies zu geben, aber das kam ihnen so verdächtig vor, dass wir die Welt schlimmer machten mussten, um ihr Vertrauen zu gewinnen.“

So ist es im wahren Leben auch, wir können einfach nicht ohne Drama.

 

Warum regen wir uns eigentlich auf?

Es gibt zwei Sorten von Problemen. Diejenigen, die man ändern kann und diejenigen, die man nicht ändern kann. Wenn wir etwas ändern können, warum regen wir uns dann auf, statt etwas zu unternehmen? Wenn wir etwas nicht ändern können, was haben wir dann davon uns aufzuregen?

Lösbare Probleme

Es gibt keinen Grund sich über etwas aufzuregen, dass man selbst unter Kontrolle hat. In den meisten Fällen schaden wir uns damit nur noch mehr. Wenn wir realisieren, dass wir die Situation weiterhin im Griff haben, ist es nicht nötig sich aufzuregen. Vor allem, wenn die Aufregung verhindert, dass wir uns auf die Lösung des Problems konzentrieren.

Unlösbare Problem

Es gibt natürlich  große unlösbare Probleme, die ich nicht klein reden will. Wenn jemand krank wird oder auf andere Art in Gefahr gerät, kann man nicht mit den Schultern zucken und sagen „Tja, das lässt sich nicht ändern“, aber wir reden hier von Kleinigkeiten. Wir können die Ampel nicht schneller auf grün schalten. Wir können nicht verhindern, was ein Vogel auf unserer Windschutzscheibe hinterlässt. Wir können andere Menschen nicht freundlich und umgänglich machen, wenn sie ihr Leben lang anders waren.

Wenn so etwas geschieht und wir merken, dass Wut in uns aufkommt, hilft oft die einfache Frage „auf wen bin ich eigentlich sauer?“ um das ganze zu zerstreuen. Der Computer wird nicht schneller laden, weil er Angst hat, dass du ihn sonst anschreist. Gott(oder Allah oder das Universum, woran auch immer ihr glaubt 🙂 ) wird nicht auf dich herabblicken und sagen „Hmm er hat Recht, das war unfair. Ich sollte ihn dafür belohnen, dass er mich durch das Fluchen darauf aufmerksam gemacht hat.“ Und wenn wir auf Menschen sauer sind, sollten wir uns fragen, ob es sinnvoll war, etwas Anderes von ihnen zu erwarten oder ob wir das Problem selbst durch falsche Erwartungen fabriziert haben.

Fazit

Ich befürchte, ich hab das ganze ein wenig komplizierter gestaltet, als es sein muss, weil ich Probleme angesprochen habe, für die andere Personen die Ursache sind. Selbst ,wenn ihr es „nur“ schafft, alle nicht von Menschen verursachten Aufreger zu umkurven, seid ihr einem glücklichen Leben, bereits deutlich näher.

Folgende Gedanken erwarte ich von euch demnächst, wenn ihr kurz davor seid, einen Wutanfall zu bekommen:

  1. Kann ich das Problem lösen?
  2. Wenn nicht, auf wen bin ich wütend?
  3. Falls sich bei 2. jemand findet, hätte ich das vielleicht vorhersehen können und so das ganze gar nicht erst zum Problem werden lassen?

Und ein Abschlusszitat:

„Auf jemanden wütend zu sein,ist wie Gift zu trinken und zu hoffen,dass jemand anderes stirbt“

 

Gruß

Anton Jonas

 

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